AGB

A. Allgemeines
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Auftraggebern/Kunden des Lektorates Satzwandel, Inhaberin Dagmar Henning, nachfolgend Auftragnehmerin genannt. Die AGB werden vom Kunden, im Nachfolgenden Auftraggeber, durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehungen. Sie gelten also für jeden einzelnen Auftrag und auch für künftige Geschäfte.
B. Vertragsschluss und Umfang der Leistung
(1) Der Vertrag
zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer kommt zustande, wenn
der Auftraggeber das vom Auftragnehmer abgegebene Angebot durch
schriftliche Erklärung angenommen hat oder der Eingang des zu
korrigierenden Textes schriftlich bestätigt wird. Der Schriftform
im Sinne dieser AGB genügt die Übermittlung per Fax oder
E-Mail.
(2) Für die Art der Leistung gelten ausschließlich die
schriftlich vereinbarten Leistungen. Der Umfang der Leistungen bestimmt
sich nach den vorliegenden AGB.
(3) Ziel des Korrektorates/Lektorates ist die höchstmögliche
Reduzierung aller vom Auftraggeber verursachten Fehler im Ausgangstext.
Der Text des Auftraggebers wird hinsichtlich korrekter Rechtschreibung,
Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung geprüft. Die
Korrekturen werden so gekennzeichnet, dass sie für den
Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt
ausdrücklich an, dass eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (z. B.
durchschnittlich mehr als zehn Fehler pro Seite) das Erreichen dieses
Zieles beeinträchtigen kann, so dass auch nach Abschluss des
Korrektorates immer noch ein gewisser Rest an Fehlern im oben genannten
Sinne verbleiben kann. Bei sich ständig wiederholenden Fehlern ist
eine einmalige diesbezügliche Anmerkung des Korrektors
ausreichend. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich immer ausgeschlossen.
Die Dienstleistungen werden ausschließlich auf der Grundlage des
Dienstvertragsrechts gemäß §§ 611 ff. BGB
angeboten.
(4) Das Ziel der Leistungen der Auftragnehmerin ist die
höchstmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber
verursachten Fehler im Ausgangstext im Korrektorat und Vorschläge
zur Verbesserung von Verständlichkeit und Stil im Lektorat. Dies
bedeutet, dass der Text des Auftraggebers im oben beschriebenen Umfang
geprüft wird und die Korrekturen/Vorschläge in einer für
den Auftraggeber nachvollziehbaren Art und Weise gekennzeichnet werden.
Stilistische und inhaltliche Überarbeitungen hängen stark vom
Sprachgefühl des jeweiligen Lektors ab und verstehen sich
lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der
Prüfung durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Korrekturen und für das Lektorat wird daher ausgeschlossen.
C. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber
verpflichtet sich mitzuteilen, wofür er den korrigierten Text
verwenden will, z. B. ob der Text einem Zweck dienen soll, bei dem eine
besondere Korrektur der Texte durch die Auftragnehmerin von Bedeutung
ist (rechtliche Zwecke, hohe Auflage usw.). Für den Fall, dass der
Auftraggeber den korrigierten Text für einen anderen Zweck
verwendet als den, für den er ihn in Auftrag gegeben hat, hat der
Auftraggeber keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz gegen die
Auftragnehmerin. Sofern der Auftraggeber die Verwendung einer
bestimmten Terminologie wünscht, muss er dies der Auftragnehmerin,
bei gleichzeitiger Übermittlung der erforderlichen Unterlagen,
schriftlich bekannt geben, ebenso bei fremdsprachigen Begriffen und
Fachwörtern. Besondere Schreibweisen, die vom jeweils aktuellen
Rechtschreib-DUDEN abweichen und nicht korrigiert werden sollen,
bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung seitens des
Auftraggebers.
(2) Sofern der Auftraggeber diesen Informations- und
Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nach Ausführung des
Auftrages nicht mehr geltend machen, die Auftragnehmerin habe den
Auftrag nicht entsprechend seinen Wünschen ausgeführt.
(3) Die zur Verfügung gestellten Ausgangstexte und Unterlagen
müssen vollständig, leserlich und in einer
verständlichen Form vorgelegt werden.
D. Preise und Zahlungbedingungen
(1) Preise werden
individuell in schriftlicher Form vereinbart. Es erfolgt eine
Orientierung an der im Internet unter www.satzwandel.de
veröffentlichten Preisliste.
(2) Nach Abschluss der Dienstleistung wird die gesamte Arbeit in Rechnung gestellt.
(3) Der Auftraggeber kommt spätestens 10 Tage nach Erhalt der
Rechnung mit den entsprechenden gesetzlichen Folgen in Verzug.
E. Lieferung
(1) Hinsichtlich der
Frist für die Lieferung des korrigierten Textes sind
ausschließlich die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen
maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des
von der Auftragnehmerin angenommenen Auftrages, so hat der Auftraggeber
dies im Vorhinein ausdrücklich schriftlich bekannt zu geben.
(2) Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der
rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Auftraggeber zu liefernden
Unterlagen im angegebenen Umfang (u. a. Ausgangstext und alle
erforderlichen Hintergrundinformationen) sowie die Einhaltung der
Verpflichtungen nach B. (1). Werden diese Voraussetzungen nicht
rechtzeitig erfüllt, verlängert sich die Lieferfrist
angemessen. Die Auftragnehmerin teilt dies dem Auftraggeber
unverzüglich mit.
(3) Die Nichteinhaltung der Lieferfrist berechtigt den Auftraggeber nur
dann zum Rücktritt vom Vertrag, wenn die Lieferfrist als absolute
Ausschlussfrist schriftlich vereinbart worden ist und die
Voraussetzungen unter D. (2) erfüllt worden sind.
(4) Der Rückversand der korrigierten Texte erfolgt wie im
Auftragsschreiben vereinbart entweder in Papierform oder in Datenform.
Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für eine
erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten
korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die
korrigierten Texte entsprechend der vereinbarten Versandart in den
Versand gegeben worden sind. Der Versand auf elektronischem Weg (z. B.
per E-Mail) oder auf eine andere Art der Fernübermittlung erfolgt
auf alleinige Gefahr des Auftraggebers. Bei Übersendung der
korrigierten Texte per E-Mail oder auf eine andere Art der
Datenfernübertragung ist der Kunde für eine endgültige
Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien
verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten
nicht ausgeschlossen werden kann. Eine
Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren sowie
Versandschäden auf dem Postweg wird ebenfalls ausdrücklich
ausgeschlossen.
F. Höhere Gewalt
Für den Fall
der höheren Gewalt hat die Auftragnehmerin den Auftraggeber
unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt
sowohl die Auftragnehmerin als auch den Auftraggeber, vom Vertrag
zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch der Auftragnehmerin
Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu
erstatten. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer
Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit der Auftragnehmerin,
den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend
beeinträchtigen.
G. Mängelhaftung
(1) Die
Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Korrekturen so sorgfältig
auszuführen, dass sich möglichst keine Fehler im Text mehr
befinden. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel,
die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wird keinerlei Haftung
übernommen. Die Auftragnehmerin haftet nur für Vorsatz und
grobe Fahrlässigkeit.
(2) Ein nach Auffassung des Auftraggebers mangelhaft erfüllter
Auftrag ist vom Auftraggeber umgehend, spätestens jedoch innerhalb
von 14 Tagen, schriftlich gegenüber der Auftragnehmerin zu
reklamieren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Tages, an dem der
korrigierte Text dem Auftraggeber zugegangen ist. Erfolgt innerhalb
dieser Frist kein schriftlicher detaillierter Einwand, so gilt der
Auftrag als vertragsgemäß durchgeführt.
(3) Sofern sich ein Mangel trotz Beachtung der obigen Sorgfalt zeigen
sollte und dieser Mangel nicht als unwesentlich anzusehen ist, so
verpflichtet sich die Auftragnehmerin, den gesamten Text innerhalb
einer angemessenen Frist nachzuprüfen. Ein Mangel ist dann
wesentlich, wenn sich auf fünf Seiten (mit durchschnittlich 30
Zeilen und jeweils 60 Anschlägen pro Zeile) durchschnittlich ein
Fehler befindet.
(4) Die Mängelhaftung ist ausgeschlossen, sofern der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt.
(5) Wenn der Auftraggeber Vorschläge bzgl. des durchgeführten
Lektorats (Verständlichkeit, Stil usw.) ablehnt, so ist dies als
Grund für die Reklamation ausgeschlossen.
H. Schadensersatz
(1) Alle
Schadensersatzansprüche gegen die Auftragnehmerin sind, sofern
nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, der Höhe
nach auf den Nettorechnungsbetrag beschränkt. Bei
Nettorechnungsbeträgen von unter 100 € wird die Haftung
abweichend von Satz 1 auf 100 € begrenzt.
(2) Eine Schadensersatzpflicht tritt nur ein, wenn der Schaden durch
ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln der
Auftragnehmerin verursacht worden ist. Eine Haftung für
entgangenen Gewinn und Folgeschäden o. Ä. wird
ausgeschlossen.
(3) Die Auftragnehmerin hat eine Haftpflichtversicherung für
Vermögensschäden abgeschlossen. Die
Schadensersatzansprüche sind der Höhe nach auf den Betrag
begrenzt, welchen die Versicherung im konkreten Fall ersetzt.
(4) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden am Text oder
dessen Verlust, egal aus welcher Ursache (beispielsweise durch
elektronische Datenübertragung, Viren und andere
Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilität in
Hard- oder Software, den Postweg usw.).
(5) Ferner haftet die Auftragnehmerin nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte (beispielsweise
Verletzung des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter,
Straftaten oder verfassungsfeindliche Äußerungen). Werden
der Auftragnehmerin erst nach Abschluss des Vertrages solche Inhalte
bekannt, so hat sie das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten.
Die bis dahin erbrachten Leistungen zahlt der Auftraggeber im vollen
Umfang.
I. Verschwiegenheitspflicht
Die Auftragnehmerin
ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie sichert die Wahrung der
Vertraulichkeit über den Inhalt der Texte zu. Im Interesse des
Kunden ist die Auftragnehmerin berechtigt, aber nicht verpflichtet,
Sicherungskopien des Ausgangs- und Zieltextes anzulegen und diese
aufzubewahren.
J. Gerichtsstand
Für das
Vertragsverhältnis zwischen der Auftragnehmerin und dem
Auftraggeber gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für alle Ansprüche
Mülheim an der Ruhr. Dies gilt für Kaufleute, juristische
Personen des öffentlichen Rechts oder ein
öffentlich-rechtliches Sondervermögen sowie gegenüber
Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben
oder für Personen, die nach Vertragsabschluss ihren Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb von Deutschland
verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort
im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
K. Schlussbestimmungen
(1) Der Auftraggeber
teilt der Auftragnehmerin alle Änderungen und Ergänzungen,
die sich auf die Durchführung der Leistungen (z. B. Umzug,
Änderung der E-Mail-Adresse) und auf das Vertragsverhältnis
(Namensänderung) auswirken, unverzüglich schriftlich unter
der Anschrift Satzwandel, Lektorat Dagmar Henning, Magdalenenstr. 15,
45475 Mülheim oder per E-Mail an kontakt@satzwandel.de mit.
(2) Alle Änderungen zu diesen AGB und alle Sondervereinbarungen
müssen schriftlich erfolgen, dies gilt auch für eine
Änderung des Schriftformerfordernisses selbst.
(3) Sind oder werden Teile dieser Geschäftsbedingungen unwirksam,
so wird die Wirksamkeit im Übrigen nicht berührt. In diesem
Fall ist die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine
wirksame und durchführbare Bestimmung zu ersetzen, die den mit der
unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung verfolgten
Regelungszielen am nächsten kommt. Gleiches gilt für die
Ausfüllung etwaiger Vertragslücken. Der Vertrag bleibt auch
bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen
Teilen verbindlich.
Widerrufsbelehrung
Sofern Sie
Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind, können Sie Ihre
Vertragserklärung nach Maßgabe der nachfolgenden Belehrung
widerrufen:
A. Widerrufsrecht:
Sie können Ihre
Vertragserklärung innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von
Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die
Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht
vor Vertragsschluss. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die
rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Satzwandel
Lektorat Dagmar Henning
Magdalenenstr. 15
45475 Mülheim
Sollte Ihnen diese
Widerrufsbelehrung erst nach Vertragsschluss zugehen, verlängert
sich die Widerrufsfrist auf einen Monat.
B. Widerrufsfolgen:
Im Falle eines
wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben.
Können Sie die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder
nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen
Sie insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass
Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis
zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von
30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der
Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für die Auftragnehmerin
mit deren Empfang.
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Auftragnehmerin mit der
Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung
des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der
Verbraucher diese selbst veranlasst hat.